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Brandenburger Tor erstrahlt in britischen Farben

05.06.2017

Quelle:

Die Berliner zeigen sich betroffen nach dem erneuten Terroranschlag in London. Aus Solidarität mit den Opfern wurde deshalb am Sonntagabend das Brandenburger Tor in Berlin in den britischen Nationalfarben angestrahlt.

 

Aus Solidarität mit den Opfern des erneuten Terroranschlags von London ist das Brandenburger Tor in Berlin am Sonntagabend in den britischen Nationalfarben angestrahlt worden.

Die Hauptstadt wolle damit ihre Solidarität zum Ausdruck bringen, sagte Senatssprecherin Claudia Sünder am Sonntag dem rbb. Die Lichtinstallation ließ das Berliner Wahrzeichen ab etwa 21.30 Uhr für mehrere Stunden in den Farben des "Union Jack" erleuchten.

 

Der erneute Terrorangriff in Großbritannien hat auch Berliner und Brandenburger betroffen gemacht. Vor der britischen Botschaft in der Wilhelmstraße in Berlin-Mitte legten einige Menschen Blumen nieder. Der "Union Jack" - die Nationalflagge des Vereinigten Königreichs - an der Botschaft wurde auf Halbmast gehängt.

 

Entsetzen über die Brutalität der Täter

Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD) versicherte am Sonntag, die Berliner seien in Gedanken bei den Opfern und Angehörigen und teilten ihr großes Leid. Terroristen wollten Angst und Chaos auslösen, aber sie würden nicht gewinnen, so Müller. Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende der CDU-Fraktion im Abgeordnetenhaus, Florian Graf.

Entsetzt über die Brutalität der Täter von London zeigte sich der Berliner evangelische Bischof Markus Dröge. Beim Pfingst-Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche rief Dröge gleichzeitig zur Versöhnung auf. Juden, Christen und Muslime müssten zueinander finden und gemeinsam gegen Terror und Gewalt vorgehen. "Lasst die Gebete in den Synagogen, die Glocken in den Kirchen und die Gebetsrufe der Moscheen gemeinsam verkündigen: Keine Gewalt im Namen der Religion", mahnte Dröge.

 

Täter wurden von der Polizei erschossen

Am Samstagabend waren drei Attentäter gegen 22 Uhr auf der London Bridge mitten in der Innenstadt der britischen Hauptstadt mit einem Lieferwagen in eine Menschenmenge gerast. Anschließend stachen sie laut Polizeiangaben in einem nahe gelegenen Ausgehviertel wahllos auf Passanten ein. Bei den Taten starben nach aktuellen Erkenntnissen sieben Menschen.

Unter den Opfern sind auch zwei Deutsche. Wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) am Sonntag bestätigt, trug eines der deutschen Opfer schwere Verletzungen davon. Insgesamt wurden 48 Menschen verletzt, davon seien 36 noch in Kliniken, berichtete die BBC. Die drei Angreifer wurden von der Polizei erschossen.

Benefizkonzert "One Love Manchester" findet statt

Erst am 22. Mai wurden in Manchester 22 Menschen bei dem Anschlag auf ein Konzert der US-Künstlerin Ariana Grande getötet. Als Zeichen dafür, dass Hass und Angst nicht gewinnen werden, wird das Benefiz-Konzert "One Love Manchester" am Sonntagabend stattfinden.

Alle Künstler hätten trotz des Anschlags in London ihre Untersützung zugesagt, wie Grandes Manager auf Twitter schrieb. Neben Ariana Grande sollen Mega-Stars wie Katy Perry, Miley Cyrus, Justin Bieber, Usher, Coldplay, Take That, Robbie Williams und die Black Eyed Peas auftreten. Die Einnahmen des Konzerts im ausverkauften "Old Trafford Cricket Ground" in Manchester sollen an die Opfer und Angehörige des Anschlags vor zwei Wochen gespendet werden.

 

 

 

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