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Zum Shoppen steigt der Berliner ins eigene Auto

12.12.2016

DIe Standortvertretung DIE MITTE e.V. führte im November 2016 eine Online Befragung durch -  150 Teilnehmern aus Gewerbetreibenden, Bewohnern und Kunden antworteten. 

 

Vor wenigen Wochen überraschte der mittlerweile gewählte Senat von Berlin nicht nur die Berliner Öffentlichkeit mit ihrem ersten gemeinsamen Plan: Unter den Linden wird Fußgängerzone.

Auch die Unternehmer am Boulevard Unter den Linden, in der Friedrichstraße und am Gendarmenmarkt hatten in den Parteiprogrammen von SPD, Grüne, Die Linke bisher nichts entsprechendes gelesen.

 

Thema Verkehr

 

Erste Reaktionen kamen prompt und zeigten die unterschiedlichen Interessen der Wirtschaft, Politik, Tourismus und der Wohnbevölkerung:

Bei der Beurteilung der aktuellen Situation ist man sich jedoch einig. So klagen ca. 50% über die hohe Verkehrsbelastung, für 80% der Befragten entspricht der aktuelle Straßenverkehr  der normalen Belastung einer Millionenmetropole.

 

Eine Mehrheit von 65% sieht keine Notwenigkeit den privaten PKW aus der Mitte zu verbannen. Der zur Verfügungen stehende Verkehrsraum würden bei intelligenter Planung allen Transportmitteln ausreichen.  

 

Gestaltung Unter den Linden

 

Für die Zukunft wünschen sich 80% der Befragten kulturelle Angebote, Raum für Kommunikation und Entspannung. Auch ein Aufwertung durch zusätzliche Angebote im Bereich Gastronomie steht auf der Wunschliste.

Nahezu alle Teilnehmer empfinden den Boulevard als das Aushängeschild Berlins - für einige repräsentiert Unter den Linden die Bundesrepublik im Ausland.

 

Mobilität, aber wie?

 

Welches Verkehrsmittel die Berliner bevorzugen? Es sind die U+S-Bahnen (90%).
Mit jeweils ca 75% folgen Fahrrad und Busse auf den Plätzen 2 und 3.

 

50% der Befragten sehen die Notwendigkeit zum Ausbau der Ladeinfrastrukturen für E-Mobiltät.

Nur 38% sehen in der Straßenbahn ein zukunftsfähiges Transportmittel und decken sich damit nicht mit den Überlegungen des Senats, die in dieses Angebot hohe Erwartungen setzt. 

 

Die Forderung nach Parkflächen für Carsharing ist in der Altersgruppen (21-29 Jahre) mit über 75% besonders ausgeprägt und nimmt mit zunehmenden Alter der Teilnehmer ab. 

 

Erwartungen in die Zukunft

 

Berliner Zukunftsprojekte werden mit Misstrauen begegnet. So erwarten 85% ein Verkehrschaos in den angrenzenden Bezirken sollte 'Unter den Linden' nicht mehr für den privaten PKW Verkehr zugelassen sein. 

 

Einerseits sehen 70% einen Zuwachs der Touristenzahlen anderseits befürchten 50% ein Ausbleiben(…) der zahlungskräftigen Kundschaft.

 

Das abschließende Fazit deutet auf das Problem

 

Die Gruppen der Befürworter, Gegner und Unentschlossene sind nahezu gleich auf. 

Doch bei der Betrachtung der Gruppe, die Mitte zum Einkaufen nutzen, ist das Urteil eindeutig: 

Keine Verkehrseinschränkung Unter den Linden!


 

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