30 Jahre Deutsche Einheit als digitales Event

Die Kommission „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ hat für das Jubiläumsjahr 2020 verschiedene digitale Gedenk- und Feierformate erarbeitet. Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland mussten zahlreiche Veranstaltungen ab Mitte März abgesagt werden.  


Im Zentrum der Jubiläumskonzeption stehen der Dialog zwischen den Bürgern sowie die Würdigung historischer Meilensteine auf dem Weg zur deutschen Einheit. Unter anderem wird das Dialog- und Begegnungsformat „Deutschland im Gespräch: Wie wollen wir miteinander leben?“ online fortgesetzt. Hier tauschen sich Ost- und Westdeutsche aus deutsch-deutschen Partnerstädten über den bisherigen Einheitsprozess aus.


Die einzelnen digitalen Gedenk- und Feieraktivitäten im chronologischen Überblick:

  • Am 1. Juli würdigt die Kommission den 30. Jahrestag der Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion als wichtigen Meilenstein auf dem Weg zur Deutschen Einheit mit dem dreiteiligen Podcast „Die Einheit vor der Einheit“, in dem Zeitzeuginnen und Zeitzeugen aus unterschiedlichen Teilen Deutschlands sich an diese Zeit großer Transformation erinnern. Die Podcastfolgen sind ab dem 29. Juni 2020 abrufbar.

  • Am 12. September finden anlässlich des 30. Jahrestages der Unterzeichnung des 2+4-Vertrages drei Paneldiskussionen statt. Der Vertrag bildete die Grundlage für die europäische Union, wie wir sie heute kennen. Die historischen Umstände des erfolgreichen Vertragsabschlusses 1990 und die Erkenntnisse, die wir heute daraus ziehen können, sind Gegenstand der Veranstaltung.

  • Am 3. Oktober wird die Kommission mit einer Präsentation/Installation in Potsdam präsent sein und diese in den digitalen Raum erweitern, um bundesweit den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern weiterzuführen.

  • Im Sommer 2020 werden unter dem Titel „Deutschland im Gespräch: Wie wollen wir miteinander leben?“ sechs Online-Dialogveranstaltungen für Bürgerinnen und Bürger aus ost- und westdeutschen Partnerstädten organisiert. Die Gesprächsthemen werden aus der Debatte um den Prozess und Stand der Deutschen Einheit identifiziert.  

Matthias Platzeck, Ministerpräsident a.D. und Vorsitzender der Kommission:

„Das Gespräch zwischen Ost und West und das Erinnern an wichtige Meilensteine auf dem Weg zu Einheit bleiben Schwerpunkte des Jubiläumsjahres – auch digital. Gerade in der aktuellen Zeit ist es wichtig zu diskutieren, auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu blicken, voneinander zu lernen und die gegenseitigen Leistungen der letzten dreißig Jahre anzuerkennen. Nur so können wir nach wie vor bestehende Vorurteile abbauen und unsere Zukunft weiter gestalten.“  


Hintergrundinformationen

Das Jubiläum „30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit“ soll in diesem Jahr als ein für ganz Deutschland einendes Jubiläum begangen werden. Zu diesem Zweck hat die Bundesregierung die Kommission unter Vorsitz von Matthias Platzeck, Ministerpräsident a.D., eingesetzt und im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat eine Geschäftsstelle der Kommission eingerichtet.

Die Arbeit der Kommission wird durch die Geschäftsstelle 30 Jahre Friedliche Revolution und Deutsche Einheit im Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat unterstützt.

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