Pläne für die Jubiläumssaison 20/21 im Konzerthaus Berlin


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„Alles bleibt anders“ lautet das Motto der Jubiläumssaison am Gendarmenmarkt. Das Konzerthaus Berlin nimmt sein 200-jähriges Bestehen im Mai 2021 zum Anlass, den Blick nach vorn zu richten: Auftragswerke, neue Kompositionen und digitale Experimente gehören zu dem, was das Publikum in der kommenden Spielzeit erwartet.

200 Jahre Konzerthaus werden in der kommenden Saison gefeiert.

Fotos: Konzerthaus

„Über zwei Jahre haben wir die Jubiläumssaison vorbereitet. Vielleicht kommt aufgrund der aktuellen Situation manches anders, und wir werden nicht oder nicht immer das spielen können, was angekündigt ist. Ich sehe darin aber auch eine Chance, kreativ zu werden und zu improvisieren. Die Auseinandersetzung mit unserer bewegten 200-jährigen Geschichte, in der die Instrumentalisierung von Kunst, Zerstörung und Wiederaufbau Kapitel bilden, zeigt: Kulturinstitutionen überleben. Wo aber steht die klassische Musik aktuell, und wohin bewegt sie sich? Diese Fragestellung hat uns dazu veranlasst, viele Kompositionsaufträge zu vergeben und junge Ensembles einzuladen,“ bilanziert Konzerthaus-Intendant Sebastian Nordmann. „200 Jahre Freischütz“ am Gendarmenmarkt – die Uraufführung von Webers romantischer Nationaloper und deren erzählerisches Leitmotiv „Der Pakt mit dem Teufel“ bilden die Klammer der Jubiläumssaison am Konzerthaus Berlin. Zum Auftakt der Saison dirigiert Christoph Eschenbach das Konzerthausorchester Berlin mit der „Freischütz“-Ouvertüre sowie thematisch verwandten Werken von Berlioz, Schumann und Schnittke.

Am 18. und 19. Juni 2021 schließt sich der Kreis für den Chefdirigenten und das Orchester mit einer Neuinszenierung des gesamten „Freischütz“ im Großen Saal durch die katalanische Operngruppe La Fura dels Baus. Während der Saison wird der zeitlose menschlich-dämonische „Teufelspakt“ außerdem durch zahlreiche Auftragswerke ins 21. Jahrhundert transformiert.

Ein weiterer Höhepunkt: Neben der aktuellen „Artist in Residence“ Anna Prohaska, die mit sieben Projekten zu Gast ist (darunter der Saisonauftakt und die Rolle des „Ännchen“ im „Freischütz“), gratulieren elf von dreizehn ehemaligen „Artists in Residence“ mit hochkarätigen Kammerkonzerten oder als Solisten mit dem Konzerthausorchester.

Am 26. Mai 2021, also auf den Tag genau 200 Jahre nach Eröffnung des Hauses, wird dieses Ereignis in einer Jubiläumsgala mit Festakt gewürdigt.

Das Konzerthausorchester Berlin unter Christoph Eschenbach und Organist Cameron Carpenter (Artist in Residence 2017/18) gestalten das musikalische Programm.

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200 Jahre „Freischütz“

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Einen Monat nach der festlichen Eröffnung von Schinkels Schauspielhaus im Beisein von König und Hofstaat gab es am Gendarmenmarkt am 18. Juni 1821 gleich ein zweites kulturelles Großereignis: Die Uraufführung von Carl Maria von Webers „Freischütz“, der schon bald als deutsche Nationaloper galt. Genau 200 Jahre später wagt sich die weltweit für ihre avantgardistischen Operninszenierungen gefeierte katalanische Theatergruppe La Fura dels Baus im Großen Saal ganz tief in den deutschen Wald und liefert eine aufregende neue Deutung der romantischen Oper. Neben diesem Höhepunkt ziehen sich zahlreiche Auftragskompositionen und Sonderprojekte mit „Freischütz“-Bezug durch die Jubiläumssaison. Auch in den Sinfoniekonzerten des Konzerthausorchesters Berlin scheint das teuflische Thema mehrfach auf.

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