Radikaler Schnitt zur Rettung der Platanen


In der Leipziger Straße hat das Straßen- und Grünflächenamt Mitte in den vergangenen Wochen Schnittarbeiten an den Straßenbäumen durchgeführt. Fassaden, Gehwege und Verkehrsflächen wurden freigeschnitten, Seiten- und Bodenaustriebe sowie Sämlinge in Baumscheiben und auf den Gehwegen entfernt. Vor allem die Platanen benötigen eine intensive Kronenpflege, da die Bäume vom Massaria-Pilz (Splanchnonema platani) befallen sind. Diese Pilzerkrankung hat sich seit 2004 in Deutschland ausgebreitet. Betroffene Äste und Rindenstücke vertrocknen innerhalb weniger Monate und brechen ab. Sie stellen eine große Gefahr für Fußgänger, Radfahrer und den Straßenverkehr dar.

"Die vom Massaria-Pilz befallenen Bäume werden mehrmals im Jahr durch die Experten des Straßen- und Grünflächenamtes überprüft, wodurch sich der Einsatz finanzieller und personeller Ressourcen deutlich erhöht", heißt es von Sabine Weißler, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt, Natur, Straßen und Grünflächen.

Da es bislang keine Möglichkeit gibt, den Massaria-Pilz zu bekämpfen, ist es nur möglich, befallene Äste zu entfernen, was jedoch Auswirkungen auf das Stadtbild hat. Bereits in den vergangenen Jahren hat das Straßen- und Grünflächenamt die Platanen in der Leipziger Straße mehrfach zurückgeschnitten, um die Ausbreitung des Massaria-Pilzes einzudämmen und die markanten Bäume zu erhalten.

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