Senatsbaudirektorin stellt neues Baukollegium vor


Heute wurde in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen im Rahmen einer Pressekonferenz das neu besetzte Baukollegium vorgestellt. Senatsbaudirektorin Regula Lüscher erläuterte zudem verschiedene inhaltliche Neuerungen. Die für die Öffentlichkeit wichtigste: sowohl die Präsentation der Projekte durch die Bauherren als auch die Empfehlungen durch das Baukollegium finden künftig öffentlich statt. Künftig werden die Tagesordnungen vor und die Empfehlungen des Baukollegiums nach den Sitzungen im Internet veröffentlicht. Außerdem kann jeder Bürger über ein Online-Formular geeignete Projekte zur Beratung im Baukollegium vorschlagen. Das Baukollegium, welches durch den Senat bestellt wurde, setzt sich aus sechs renommierten Fachleuten aus den Bereichen Architektur, Städtebau und Landschaftsarchitektur zusammen: Verena Brehm (Architektin, Hannover), Prof. Kees Christiaanse (Architekt und Stadtplaner, Rotterdam), Andreas Garkisch (Architekt und Stadtplaner, München), Prof. Regine Keller (Landschaftsarchitektin und Stadtplanerin, München), Jórunn Ragnarsdóttir, (Architektin, Stuttgart) und Prof. Ansgar Schulz (Architekt, Leipzig). „Ich freue mich, dass wir mit dem Baukollegium zur Qualifizierung der baukulturellen Debatte beitragen können. Es gibt kaum eine europäische Metropole, die über vergleichbare Nachverdichtungspotenziale verfügt wie Berlin. Gleichzeitig weist die vorhandene Bausubstanz einen beträchtlichen Sanierungs- und Modernisierungsbedarf auf. Als Aufgabenfeld für das Baukollegium rechne ich daher künftig vermehrt mit städtebaulichen und gestalterischen Herausforderungen von komplexen städtischen Transformationsprozessen", so Lüscher. Im Rahmen der Pressekonferenz wurden auch die beiden Großprojekte vorgestellt, die im Anschluss in der ersten öffentlichen Sitzung des Baukollegiums beraten wurden. Dabei handelt es sich um das Klinikum Neukölln und den geplanten Neubau des Universitären Herzzentrums Berlin. Bei beiden Projekten wird der Schwerpunkt der Beratung auf einem angemessenen baulich-räumlichen Umgang mit dem jeweiligen Kontext liegen.

Quelle: Property Magazine

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