Baustart in Mitte - Berliner Tacheles wird zu neuem Stadtquartier ausgebaut


Seit 2012 steht das legendäre Kunsthaus Tacheles nach seiner Räumung nun schon ungenutzt da. Doch nun geht es los mit den Bauarbeiten auf dem riesigen Areal in Berlin-Mitte: Am Montag haben die Vorbereitungen für den Bau eines ganzen Stadtquartiers begonnen.

Auf dem Gelände des früheren Berliner Kunsthauses Tacheles haben am Montag die Vorarbeiten für den Bau eines neuen Stadtquartiers begonnen. Zunächst sollen die Gebäudereste der 1909 eröffneten Friedrichstraßenpassage entfernt und das Gelände für den Aushub der Baugrube im November vorbereitet werden.

Die Tochterfirma des Investors Perella Weinberg plant auf dem 25.000 Quadratmeter großen Grundstück zwischen Friedrichstraße und Oranienburger Straße ein neues Stadtviertel. Bis 2020 soll das Quartier fertiggestellt sein. Die denkmalgeschützte Kaufhausruine, jahrelang ein alternatives Künstlerzentrum, soll dabei saniert und später wieder kulturell genutzt werden. Die verantwortliche Investmentfirma hat das Schweizer Architekturbüro Herzog & de Meuron mit der künstlerischen Gesamtleitung des Projekts beauftragt.

Spallek will Anbindung ans Quartier

Im März hatte Geschäftsführer Sebastian Klatt das Vorhaben mit den Worten vorgestellt: "Mit der Neubebauung und Sanierung wollen wir die Geschichte dieses besonderen Ortes in der Mitte Berlins einfangen und auf zeitgemäße Art widerspiegeln." Die Vision von Klatt ist eine größtmögliche Durchmischung von allem was die Stadt ausmacht. Dazu zählen Wohnen und Arbeiten genauso wie ein Hotel und Kultur.

Das neue Viertel soll einen zentralen Platz haben und jedermann zugängliche Grünflächen - zwischen den angrenzenden Straßen soll es Flaniermeilen geben - betonte Carsten Spallek, der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung, bei der Vorstellung der Pläne vor knapp zwei Wochen. Eine große Rolle bei der Gestaltung spielt für ihn die Durchquerung sowohl von der Friedrich- hin zur Oranienburger Straße und zur Johannisstraße. Auf diese Weise soll eine Anbindung ans Quartier entstehen.

Eines der letzten Baugrundstücke in Mitte

Das Tacheles war nach der Wende von Künstlern besetzt und als Atelierhaus genutzt worden und wurde bald zur Touristenattraktion. Wegen der Verkaufs- und Neubaupläne war das Haus 2012 geräumt worden und stand seitdem leer. Das riesige Grundstück gilt als eines der letzten unbebauten Filetstücke in Berlin-Mitte.

Quelle: rbb

#Tacheles #Stadtentwicklung

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